11. Bonsai-Workshop
am 7. und 8. Mai 2003 an der Humboldt-Universität zu Berlin

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Teilnehmer:

Andreas RittershoferLandesinstitut für Erziehung und Unterricht StuttgartBaden Württemberg
Wolfgang SchmidAkademie für Lehrerfortbildung und PersonalführungBayern
Lothar WieswegLandesinstitut für Schule und MedienBerlin
Ulrike HammerLandesinstitut für Schule und MedienBerlin
Matthias KönigMedienPädagogischesZentrumBrandenburg
Steffen RüsikeMedienPädagogischesZentrumBrandenburg
Walter JaisliLandesinstitut für SchuleBremen
Sven HadenfeldtOffener Hamburger Schulserver (OHS)Hamburg
Hans RauchHessisches Institut für Pädagogik (HeLP)Hessen
Horst EyselNiedersächsisches Landesinstitut für Schulentwicklung und BildungNiedersachsen
Walter HupfeldLandesinstitut für Schule SoestNordrhein-Westfalen
Michael WoydeLandesinstitut für Lehrerfortbildung, Lehrerweiterbildung und Unterrichtsforschung (LISA)Sachsen-Anhalt
Ralf-Thomas SchiebelSächsisches KultusministeriumSachsen
Klaus ThußSächsischer BildungsserverSachsen
   
Maria Vahsen Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und ForschungsförderungBonn
Prof. Joachim KurtHumboldt-Universität, Institut für RehabilitationswissenschaftenBerlin
Holger HünermundHumboldt-Universität, Institut für RehabilitationswissenschaftenBerlin
Dr. Gerd SchneiderHumboldt-Universität, Institut für RehabilitationswissenschaftenBerlin
Dr. Kl.-Jürgen JentzschHumboldt-Universität, Institut für RehabilitationswissenschaftenBerlin
   
Elke WillingDBS Deutsches Institut für Internationale Pädagogische ForschungFrankfurt/Main
Tamara MassarDBS Deutsches Institut für Internationale Pädagogische ForschungFrankfurt/Main
Dr. Christian RichterDBS Deutsches Institut für Internationale Pädagogische ForschungBerlin/BBF
Thorsten KathDBS Deutsches Institut für Internationale Pädagogische ForschungBerlin/BBF
   
Jürgen JaeschkeDBS Humboldt-UniversitätBerlin
Michael KluckEUN/ETB Humboldt-UniversitätBerlin
Dr. Olaf KosDBS Humboldt-UniversitätBerlin
Dr. Bernd ReimannHumboldt-UniversitätBerlin
Ulrike SchorleSchulWeb Humboldt-UniversitätBerlin
Christine SchusterDBS Humboldt-UniversitätBerlin

Verlauf und Ergebnisse des Workshops

Der Workshop begann am 7. Mai 2003 um 14.00 Uhr und endete am 8. Mai 2003 um 13.00 Uhr. 1. Eröffnung - Dr. Olaf Kos
2. Besichtigung der Labore für Sehbehinderte am Institut für Rehabilitationswissenschaften der HU
3. Barrierefreiheit - Demonstration typischer Barrieren - Elke Willing
4. Hochverfügbarkeit mittels eines Clusters - Andreas Rittershofer
5. Berichte der Landesbildungsserver
6. Bericht des Deutschen Bildungsservers - Dr. Christian Richter
7. Bericht vom Treffen der Redakteure am 17. und 18. Januar in Frankfurt am Main - Christine Schuster
8. Verschlagwortung nach ETB - Michael Kluck
9. Verschlagwortung nach FIS - Tamara Massar
10. Abschlussdiskussion

1. Eröffnung

Dr. Olaf Kos begrüßte die Teilnehmer des 11. Bonsaitreffens. Er berichtete kurz über die laufenden Projekte der Abteilung Pädagogik und Informatik: Redaktionsbereich Schule im Deutschen Bildungsserver, DBS-Nutzerstudie und das neue Projekt Medien und Bildung.

Dr. Olaf Kos

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2. Besichtigung der Forschungslabore der Abteilung Rehabilitationstechnik und Informatik und des Computer Kabinetts für Sehgeschädigte am Institut für Rehabilitationswissenschaften der HU

Herr Professor Kurt gab eine kurze Einführung zur Besichtigung der Forschungslabore seiner Abteilung Rehabilitationstechnik und Informatik und des Computer-Kabinetts für Sehgeschädigte der Abteilung Blinden- und Sehbehindertenpädagogik am Institut für Rehabilitationswissenschaften der Humboldt-Universität.

Prof. Dr.-Ing. Joachim Kurt

Computergestütztes Entwerfen tastbarer Folien für Blinde
Im Forschungslabor in der Ziegelstraße erklärte Herr Dr.-Ing. Jentzsch ein Verfahren zur Herstellung tastbarer Grafiken für Blinde und stark Sehgschädigte, das am Institut für Rehabilitationswissenschaften entwickelt wurde. Grafiken mit eingelegter Brailleschrift dienen als Orientierungshilfe und Lehrmittel und können auch künstlerisch-ästhetische Sachverhalte übermitteln. Der Entwurf der Grafiken, einschließlich des Textes in Brailleschrift wird am PC ausgeführt. Die am PC implementierten Daten nutzt eine CNC-Fräsmaschine zur Anfertigung von Negativmatritzen. Mit diesen werden die tastbaren Folien im Tiefziehverfahren hergestellt.

Dr.-Ing. Klaus-Jürgen Jentzsch

Herr Dr. Schneider führte verschiedene Kommunikationshilfen für Menschen mit Behinderung vor und erläuterte die Möglichkeiten von Blickbewegungsuntersuchungen am PC.

Dr. Gerd Schneider

Computer-Kabinett für Blinde und Sehbehinderte
In diesem Labor wurden ein PC-Arbeitsplatz für Sehbehinderte mit Großbild-Monitor, Vergrößerungssoftware und Color-Bildschirmlesegerät sowie eine eine Internet-Workstation für Blinde mit Braille-Zeile und Sprachausgabe vorgeführt. Blinde und sehbehinderte Studierende können im Computer-Kabinett ihre laufenden Studienarbeiten durchführen und werden auf Wunsch betreut. Die Studierenden lernen in einem speziellen Kurs, der jedes Semester angeboten wird, sowohl das Handling der Geräte als auch die methodischen Grundlagen zur Vermittlung dieser Fertigkeiten in Schule, Berufsausbildung und Spätrehabilitation.

Holger Hünermund, Thomas Schofer

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3. Barrierefreiheit - Demonstration typischer Barrieren

Elke Willing, Redakteurin des Bereiches Angebote für Studierende im Deutschen Bildungsserver führte den Teilnehmern das Bildschirm-Leseprogramm Jaws vor. Da die Software den Quelltext vorliest, ist es günstig, wenn Grafiken eindeutig benannt bzw. mit einem alt-Text beschrieben werden. Eine übersichtliche Anordnung der Links in einem Navigationsrahmen ist ebenfalls von Vorteil für die Orientierung. Vorgestellt wurden Internetseiten, bei denen eine Grafik als Navigationsleiste dient - die Software konnte diese Links nicht lesen. Ungünstig ist es auch, wenn die Navigation so angeordnet ist, dass sie von der Software erst zum Schluss gelesen wird.
Anschließend wurden verschiedene Möglichkeiten der Programmierung von barrierearmen Internetseiten diskutiert. Elke Willing wurde zu ihren Erfahrungen befragt. Sie sagte, dass es auch unter Sehbehinderten keine einheitliche Meinung zur Gestaltung von Internetseiten gibt, da jeder seine individuelle Arbeitswiese hat. Die Diskussion ergab, dass eine barrierefreie Gestaltung von Internetseiten, die sowohl Sehbehinderten als auch Sehenden gerecht wird, nicht möglich ist. Zwei Varianten werden als Lösung vorgeschlagen:
1. barrierearme Programmierung nach bestimmten Empfehlungen
2. Schaffung eines gesonderten Zuganges für Sehbehinderte
Linksammlung zum Thema
Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik nach dem Behindertengleichstellungsgesetz

Elke Willing

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4. Hochverfügbarkeit mittels eines Clusters

Im Herbst 2002 wurde beim Landesbildungsserver Baden-Württemberg neue Hardware angeschafft. Die Server stehen in Stuttgart, die Administratoren wohnen ca. 30 km entfernt. Deshalb ist die Hochverfügbarkeit aller Dienste notwendig. Realisiert wird die Hochverfügbarkeit über zwei identische Rechner, die mittels DRBD und Heartbeat gekoppelt sind. Diese Software spiegelt permanent den Datenbestand der Rechner gegenseitig, so dass bei Ausfall eines der Rechner der verbleibende Rechner nahtlos die Dienste weiterhin anbieten kann. Im Regelbetrieb - wenn beide Rechner laufen - ist somit eine einfache Form der Lastverteilung möglich.

Andreas Rittershofer

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5. Berichte der Landesbildungsserver

Landesbildungsserver Baden-Württemberg

Beim Landesbildungsserver Baden-Württemberg arbeiten zur Zeit etwa 35 Mitarbeiter, davon 4 Techniker. Eine barrierearme Webseitengestaltung umzusetzen ist nicht immer einfach, leicht schleichen sich aus Design-Gründen z.B. Imagemaps ein. Solche schaffen nicht nur Barrieren für Sehbehinderte, sondern auch für Suchmaschinen. Das große Redaktionsteam des Landesbildungsservers hat viele neue Inhalte gestaltet, die gut angenommen werden, was an den gestiegenen Zugriffszahlen zu erkennen ist.

Andreas Rittershofer

Bayrischer Schulserver

In den vergangenen Monaten kümmerten sich die Mitarbeiter des Bayrischen Schulservers hauptsälich um den Server der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung in Dillingen und die dazugehörenden Datenbanken. Die inhaltliche Arbeit wird in Bayern von denLandesbeauftragten für den Computereinsatz im Fachunterricht geleistet, die jedoch nicht verpflichtet sind, Online-Angebote zu erstellen.

Wolfgang Schmid

Berliner Bildungserver

Die technische Betreuung des Berliner Bildungservers ist schwierig, da das Angebot auf verschiedene Server verteilt ist. Das Webteam hat keinen direkten Zugriff auf die Startseite und Kontakt zum Provider nur über Mittelsmänner. So sind z.B. Logfile-Analysen schwierig. Inhalte werden teilweise von externen Firmen gestaltet, problematisch sind die unterschiedlichen Formate. Geplant ist die Einführung eines Content-Management-Systems, da die Pflege von Hand immer zeitaufwändiger wird. Die Zusammenlegung der Beratungsstelle für Informationstechnische Bildung und Computereinsatz in Schulen (BICS) und des Berliner Instituts für Lehrerfort- und -weiterbildung (BIL) zum Landesinstitut für Schule und Medien(LISUM) sowie der Umzug in die Storkower Straße belasteten die Arbeit des Webteams. In Planung ist ein Redesign und angedacht dazu ein Wettbewerb für Schülerfirmen.

Ulrike Hammer, Lothar Wiesweg

Brandenburgischer Bildungsserver

Das Medienpädagogische Zentrum ist nach Ludwigsfelde-Struveshof umgezogen. Es wurde mit dem Pädagogischen Landesinstitut Brandenburg (PLIB) zusammengelegt. Als problematisch erweist sich die Zuordnung von Inhalten, die zur Zeit erstellt werden. Inhalte werden als Word-Datein geliefert und von Hand eingearbeitet. Für die Server steht ein Raum zur Verfügung. Der BSCW-Server hat einen öffentlichen Bereich und dient als Plattform für die Lehrerfortbildung.
Bei der nächsten Bonsai-Tagung wird ein Streaming-System vorgeführt.

Matthias König, Steffen Rüsike

SchulePunktBremen

Der Bremer Bildungsserver ist Provider für 60 Schulen. Schwerpunkt der Arbeit ist zur Zeit, online verfügbare Lehrpläne mit Materialien zu verlinken. Ein Student der Bremer Universität hat dafür ein CMS-Tool entwickelt, dass es den verantwortlichen Lehrplangruppen ermöglicht, Inhalte zu Lehrplanthemen ins Netz zu stellen. Das Design des Bremer Bildungsservers ist sehr minimalistisch und dadurch auch barrierefrei. Das Redaktionssystem wurde von einer Firma aus Bremen entwickelt und hat sich bewährt. Für die Mitarbeiter stehen nur drei Stunden pro Woche zur Verfügung. Eine Zusammenarbeit mit dem Landesistitut ist geplant.

Walter Jaisli

Offener Hamburger Schulserver - OHS

Der Offene Hamburger Schulserver arbeitete im vergangenen halben Jahr ohne Etat, da keine Spenden eingegangen sind. Der laufende Betrieb ist gesichert, da der OHS von der Hamburger Universität kostenlos gehostet wird. In Hamburg wurden 8 Institute zum Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung zusammengeführt. Die Projektagentur Neue Medien, die für den Hamburger Bildungsserver verantwortlich war, wurde aufgelöst und allen Mitarbeitern wurde gekündigt.

Sven Hadenfeldt

Bildungsserver Hessen

Beim Hessischen Bildungsserver wurden bereits barrierearme Zugänge für sehbehinderte Nutzer geschaffen. Die Seiten lassen sich "normal", "konrastreich" und im "Braille-Modus" anzeigen. Das Layout wurde entschlackt, Verzeichnisse übersichtlicher angeordnet.
Mit Hilfe einer User-Verwaltung (LDAP) werden bestimmte Serviceleistungen des Bildungsservers nur angemeldeten Lehrerinnen und Lehrern zur Verfügung gestellt, z.B. Schulfunksendungen des Hessischen Rundfunks im MP3-Format. Die Anmeldung zur Community erfolgt online. Die Anmeldebescheinigung und die Bestätigung der Anmeldung werden programmgesteuert im pdf-Format erzeugt.
Neu sind eine Datenbank der Jahres- und Gedenktage in Hessen, eine "Guided Tour" zum Bildungsserver Hessen und Online-Lernarchive für verschiedene Fächer.
Linkliste zum Vortrag

Hans Rauch

NiBiS - Niedersächsischer Bildungsserver

Bei NIBIS wird mit einem selbst programmierten Content-Management-System gearbeitet, das die Seiten im einheitlichen niedersächsischen Layout erzeugt. Es lassen sich jedoch nicht alle Angebote einpassen, individuelle Lösungen werden nicht unterstützt. Der Bildungsserver wird als Werkzeug sehr stark angenommen. Es gibt ca. 400 Gruppen. Für E-Learning-Gruppen sollen Tools aus dem Open Source Bereich zur Verfügung gestellt werden. NIBIS bietet sehr viele technische Möglichkeiten, hat aber keine Redakteure. Die Inhalte werden freiwillig geliefert.
Beim Niedersächsischen Kultusministerium wurde ein Antrag für einen eigenen Etat des Landesbildungsservers eingereicht. Bisher standen immer nur Projektmittel zur Verfügung.

Horst Eysel

learn:line - Nordrhein-Westfalen

Die Projektmittel für learn:line wurden im laufenden Jahr aufgrund von allgemeinen Sparmaßnahmen deutlich gekürzt. Die dadurch entstehenden Einschränkungen betreffen im Wesentlichen die inhaltliche Arbeit, da Werkvertragsmittel nur noch im geringen Umfang zur Verfügung stehen.
Das in Zusammenarbeit mit der Firma N.E.S entwickelte Redaktionssystem ist inzwischen fertig gestellt und wird produktiv eingesetzt. Z.Z. werden Workshops konzipiert, um Mitarbeiter des Landesinstituts in das neue System einzuführen.
Nach sechs Jahren wurde die Zusammenarbeit mit dem Rechenzentrum der Universitüt Düsseldorf beendet. Das Rechenzentrum hat in der Anfangsphase wesentlich zum Erfolg der learn:line beigetragen. Seit Mai läuft die learn:line auf Leasingrechnern in einem kommerziellen Rechenzentrum.

Walter Hupfeld

Sächsischer Bildungsserver

In Sachsen wurden den Schulen viele Mittel zur Verfügung gestellt, damit sie ihre Schulquälität online präsentieren können. In Zusammenarbeit mit dem Statistischen Landesamt und dem Schulamt werden Schulporträts veröffentlicht. Die Schulen können über passwortgeschützte Formulare selbst Eintragungen vornehmen.
Die Angebote der pädagogischen Plattform sollen von Fachkoordinatoren mit zwei Abminderungsstunden betreut werden.

Klaus Thuß, Ralf-Thomas Schiebel

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6. Bericht des Deutschen Bildungsservers

Der DBS wird eine barierearme Version des kompletten Bildungsservers parallel zu einer nicht so barrierearmen aber dafür grafisch ansprechenderen Version anbieten. Da die Inhalte des DBS komplett aus der Datenbank erzeugt werden, ist gewährleistet, dass beide Versionen immer inhaltlich identisch sind, die Barrierearmut also keinesfalls durch inhaltliche Defizite oder eingeschränkte Aktualität erkauft wird.
Entsprechend einem Wunsch der Redakteure der Landesbildungsserver stehen die Seiten des DBS jetzt auch in länderspezifischen Layouts zur Verfügung, um sie analog zur Materialiensuche in die Angebote der Landesbildungsserver integrieren zu können.
Beispiele:
http://dbs.bbf.dipf.de/db/nds/homepage.html
http://dbs.bbf.dipf.de/db/by/homepage.html
http://dbs.bbf.dipf.de/db/st/homepage.html

Dr. Christian Richter

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7. Bericht vom Workshop der Redakteure am 17. und 18. Januar in Frankfurt am Main

Im Rahmen eines Workshops auf dem Bundeskongress der Medienzentren in Hamburg am 1.10.2002 wurde die stärkere Zusammenarbeit der Landesbildungsserver und des Deutschen Bildungsservers auf inhaltlichem Gebiet sehr engagiert und mit großem Interesse diskutiert. Die anwesenden Redakteure der Landesbildungsserver Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt und des Deutschen Bildungsservers vereinbarten, die Kommunikation und den Erfahrungsaustausch untereinander zu verbessern und sich zu einem Workshop zu treffen. Der Deutsche Bildungsserver sollte die Koordination übernehmen. Daraufhin wurde vom DBS eine gemeinsame Mailingliste eröffnet und eine Übersicht über die Redaktionen der LBS und des DBS erstellt:
http://www.bildungsserver.de/Redaktion.html
Am 16. und 17. Januar 2003 fand in Frankfurt/Main ein Workshop für die Redakteure der Landesbildungsserver und des Deutschen Bildungsservers statt. Ziel des Treffens war es, die redaktionelle Zusammenarbeit zwischen den Bildungsservern in Deutschland auf verschiedenen Ebenen zu intensivieren, dadurch ressourcenschonend zu arbeiten und gemeinsam noch bessere Angebote zu erstellen. Dabei soll an die guten Erfahrungen der Bonsai-Gruppe angeknüpft werden. Der Einladung des DBS waren Vertreter von 15 Landesbildungsservern gefolgt. Sie stellten verschiedene Themenbereiche für Kooperationsvorhaben vor. Nach der Diskussion der Vorschläge wurden 10 Arbeitsgruppen gegründet. Die verabredeten Arbeitsgruppen und Kooperationsangebote wurden in einer Übersicht zusammengestellt, die laufend aktualisiert wird. Informationen zum Stand der Arbeit in den einzelnen Arbeitsgruppen werden darin vermerkt, auf Arbeitsergebnisse wird verlinkt.
Die Initiierung des Workshops wurde insgesamt sehr positiv bewertet. Es wurde vereinbart, dass es ein jährliches Zusammentreffen dieses Gremiums geben soll, am besten immer im Januar. Außerdem soll in 2003 noch ein weiteres Treffen Mitte des Jahres stattfinden (26./27. Juni 2003 in Brandenburg), um zu prüfen ob die Zusammenarbeit in den vereinbarten AGs angelaufen ist. Ob dieses Zwischentreffen regelmäßig beibehalten wird, soll in der nächsten Januarsitzung entschieden werden (15./16.01.2004 in Berlin).
Protokoll des Workshops
Arbeitsgruppen und Kooperationsangebote

Christine Schuster

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8. Verschlagwortung nach ETB - Michael Kluck

Die existierenden Zugangsmöglichkeiten zum ETB beim Europäischen Schulnetz(EUN) und beim DBS wurden beschrieben. Die Art der Verschlagwortung und die Formen der Nutzung der bisher implementierten Tools beim DBS wurden vorgestellt. Die für den DBS angepasste Version des ETB ist abgelegt unter:
http://www.educat.hu-berlin.de/~kluck/etb-dbs-schule-thes-deutsch-alpha-07-05-03.RTF - als alphabetische Liste mit allen Relationen und anderssprachigen Übersetzungen,
http://www.educat.hu-berlin.de/~kluck/etb-dbs-schule-thes-deutsch-rotated-07-05-03.RTF - als rotierende alphabetische Liste,
http://www.educat.hu-berlin.de/~kluck/etb-dbs-schule-thes-deutsch-syst-07-05-03.RTF - als systematische Liste (diese Liste wird erst in Kürze fertig sein),
http://www.educat.hu-berlin.de/~kluck/etb-dbs-schule-thes-deutsch-liste-09-05-03-zs.txt - als reine zweispaltige Textdatei mit den Eingangsbegriffen und den resultierenden Vorzugsbenennungen (Deskriptoren).

In der Diskusssion wurde von verschiedenen Landesbildungsservern an der Nutzung der integrierten Liste ETB/FIS, die noch in Arbeit ist, sowie an der reinen ETB-Liste Interesse gezeigt. Das Arbeitsmittel, das auf der Seite http://www.bildungsserver.de/sw_frage.html zur Verfügung steht, kann nach Bedarf weiter entwickelt werden. Dort ist bereits die getrennte Auswertung der ETB und FIS Liste nach exact match und substring realisiert, wobei eine marginale linguistische Komponente, nämlich die Reduzierung auf den Wortstamm bezüglich der einfachen Deklinationsendungen (-e, -en usw.), bereits eingebaut ist. Eine Erprobung durch die interessierten Landesbildungsserver und die weitere Diskussion sind sehr erwünscht, um ein nutzbares Instrument zur Verfügung zu stellen. Der DBS wird ebenfalls weiter daran arbeiten und jeweils in der Bonsai-Liste berichten.
Folien zum Vortrag

Michael Kluck

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9. Verschlagwortung nach FIS - Tamara Massar

Tamara Massar ergänzte, dass Herr Kühnlenz vom DBS derzeit an einer vom Umfang her handhabbaren Version der FIS-Schlagwortliste arbeitet, auf die dann auch die Landesbildungsserver bei Interesse zugreifen können.

Tamara Massar

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10. Abschlussdiskussion

In der abschließenden Diskussion wurde als Termin für den 12. Bonsai-Workshop der 12. und 13. November 2003 in Berlin vereinbart.
Vorgeschlagen wurden folgende Themen:
1. Server
2. Suchmaschinen
3. Visualisierung im Netz
4. Erfahrungen bei der Programmierung von barrierearmen Internetauftritten

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Protokoll: Christine Schuster

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