23. Bonsai-Workshop
4. und 5. November 2009 in der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung des DIPF in Berlin
Protokoll
Der Workshop begann am 4.11.2009 um 14.00 Uhr und endete am 5.11.2009 um 13.00 Uhr.
1. RA Jürgen Scheller: ELIXIER - Rechtliche Grundfragen im Portalverbund
2. Digitale Mediendistribution „SCORM“
3. Bericht Bildungsserver Hessen, „OpenID“
4. Berichte der Landesbildungsserver Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen, Berlin-Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Saarland, Hamburg
5. Aktuelles beim Deutschen Bildungsserver
6. Angebote zum Thema "Leseförderung/Leskompetenz" beim Deutschen Bildungsserver
7. Abschlussdiskussion
8. Fazit
Mittwoch, 4.11.2009
1. RA Jürgen Scheller: ELIXIER - Rechtliche Grundfragen im Portalverbund
Um rechtliche Fragen im Zusammenhang mit dem ELIXIER-Datenaustausch zu klären, wurde von der Geschäftsstelle des DIPF ein Gutachten bei der Rechtsanwaltskanzlei Goebel & Scheller Bad Homburg in Auftrag gegeben. RA Jürgen Scheller stellte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des
Workshops die Expertise "ELIXIER - Rechtliche Grundfragen im Portalverbund" vor. Das 52 Seiten umfassende Dokument lag allen Anwesenden vor.
RA Scheller ging zunächst auf eine Auswahl der Angebote der beteiligten Bildungsserver der Länder Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen und Sachsen sowie weiterer Beteiligter, Deutscher Bildungsserver, FWU - SODIS, FWU - MELT, Con•take, ein. Anschließend wurden die ausgewählten Angebote hinsichtlich ihrer rechtlichen Implikationen nach Rechtsgebieten bewertet. Dabei wurden Fragen und Probleme, die im Zusammenhang mit dem Urheberrecht, dem Wettbewerbsrecht, dem Markenrecht, dem Recht am eigenen Bild/Persönlichkeitsrecht und dem Datenschutzrecht auftreten können sowie sonstige Rechtsaspekte ausführlich erläutert. Als mögliche Rechtsformen für ELIXIER, die den beteiligten Bildungsservern rechtlich eine gewisse Sicherheit geben, wären Institutionsformen aus dem Gesellschafts- und Gemeinschaftsrecht geeignet, z.B. die gemeinnützige GmbH (gGmbH), die Stiftung privaten Rechts oder aber auch der eingetragene Verein (e.V.). Da diese Rechtsformen jedoch rechtlich relativ streng vorgezeichnet sind, eine rechtlich verbindliche Entscheidung der jeweiligen Partei zur Mitwirkung an und Bildung einer solchen Organisation erfordern und zum Teil beim Gründungsakt und in der laufenden Kooperation mit Kosten verbunden sind, schlagen die Gutachter in der Expertise vor, die jetzige Form der Kooperation ohne förmlichen Akt der Gründung einer Institution beizubehalten, die rechtliche Verbindlichkeit aber dadurch zu erhöhen, dass in Form eines Kooperationsvertrags auf der fachlichen Ebene bestimmte Standards festgelegt und „Spielregeln“ für den Betrieb von ELIXIER vereinbart werden. Die bestehende informelle Vereinbarung könnte in einem schriftlichen Dokument (einer Art Memorandum of Understanding = MoU) konkretisiert und festgeschrieben werden. In der Expertise werden die Vorteile eines Kooperationsmodells
gegenüber einer festen institutionellen Verankerung von ELIXIER erläutert.
RA Scheller bot an, einen modellhaften Entwurf für ein Memorandum of Understanding (MoU) über die Zusammenarbeit im Kooperationsprojekt ELIXIER zu erstellen.
RA Jürgen Scheller
[zur Tagesordnung]
2. Digitale Mediendistribution „SCORM“
Wir haben von einem kommerziellen Unternehmen Bilder für die Internetseiten des NiBiS erworben, zusätzlich von einer Grafikerin Zeichnungen für den
Grundschulbereich. Damit wird ein Bildarchiv für das CMS aufgebaut.
Bei der geplanten Digitalen Mediendistribution kooperiert der NiBiS mit Friedhelm Schumacher bei der Entwicklung der SCORM-Schnittstelle und der
tiefergehenden Erschließung der Medien.
Der Erwerb der Medien durch das Konjunkturpaker II konnte nicht erfolgen, da es rechliche Einsprüche gab. Es wird eine neue Ausschreibung geben.
Unsere Entwicklungen für den Downloadserver sind abgeschlossen. Die einzelnen Funktionen (Authentifizierung, Download ...) sind modular entwickelt worden,
sodass sie auch von anderen genutzt werden könnten. Es wird eine landesweite Authentifizierung der Schulen geben. Angedacht ist ein zentraler Server, der
von anderen Interessierten mit genutzt werden kann.
Horst Eysel
EU-Projekt »ASPECT«
Das FWU nimmt am Projekt »ASPECT«, das von der Europäischen Kommission finanziert wird, teil. Partner sind Ministerien, Medienproduzenten und sog. »Standardization Bodies« (d.h. Gruppen, die Standards wie LOM, SCORM usw. definieren). Ziel von ASPECT ist die Bereitstellung und Erprobung von Content
Packages in den Formaten »SCORM« und »Common Cartridge«. Solche Ressourcen-Pakete können z.B. von Lernmanagementsystemen wie »Moodle« importiert werden.
Das FWU erschließt hierfür eine Reihe von Eigenproduktionen sehr detailliert (bis hinunter zu Arbeitsblättern oder einzelnen Fotos) und stellt
entsprechende Metadaten bereit. Die ursprünglichen Web-DVDs können anschließend als strukturierte Pakete (SCORM oder CC) genutzt werden. Beispiel für eine
solche Restrukturierung sind z.B. die »Medienbausteine Tropen«.
»Mauswiesel«-Projekt
Von mehreren Grundschulredaktionen der Landesbildungsserver wird angestrebt, gemeinsam mit DIPF und FWU ein Projekt durchzuführen, mit dem das hessische »Mauswiesel«-Portal ausgebaut und in regionalen Varianten nutzbar gemacht wird. Im Rahmen einer Vorveranstaltung beim DIPF wurden im Juni die
Grundanforderungen definiert, aus denen ein entsprechender Antrag für ein innovatives Projekt beim DBS formuliert werden soll. Die Genehmigung könnte seitens der Steuerungsgruppe des DBS im November erfolgen. Vorgesehen ist eine zweijährige Laufzeit. Das beantragte Fördervolumen wird ca. 90.000 EUR betragen.
Medienportal der Siemens-Stiftung
Die Siemensstiftung hat im Frühjahr ein Portal mit unterrichtsrelevanten Lernobjekten eingerichtet. Gegenwärtig stehen ca. 500 Materialien zur Verfügung. Lehrerinnen und Lehrer erhalten einen kostenlosen Zugang. Das FWU beabsichtigt, übergriefende Verabredungen mit der Siemens-Stiftung zu schließen, um die
Metadaten im Elixier-Verbund sowie in der Datenbank Bildungsmedien bereitstellen zu können.
Dr. Friedhelm Schumacher
[zur Tagesordnung]
Zunächst neues vom dem Portalangebot:
- 1. Umzug der Schulen auf neues CMS
Nicht alle Schulen haben darauf reagiert.
- 2. Mauswiesel
Neue Mitarbeiterin erarbeitet neue inhaltliche Angebote: Lernpfade
- 3. Neue Javaskript-Bibliothek auf dem Bildungsserver integriert.
Das hat auch zu einer neuen Suchfunktionalität geführt (Autocomplete, im > Grunde Ajax-Prinzip). Dies gilt auch für das Projekt Mauswiesel.
Umsetzung der SSO-Authentifikation (OpenID)
Arbeitsprinzip wird beschrieben: Einrichtung einer OpenID-Identität.
Das Nutzungsmodell ist erweiterbar.
Perspektive der Einrichtung eines Verfahrens, um letztlich auch Zugriff zu ermöglichen auf kommerzielle Angebote!
Die Anmeldestelle müsste ein Profil der Nutzer bevorraten; die Besitzer dieser Daten entscheiden, welche Daten übermittelt werden, damit Kommunikationsaustausch mit gekoppelten Systemen möglich wird.
Kooperation: Hessen, Niedersachsen in Zusammenarbeit mit FWU.
Hinweis auf Alternative, die Jürgen Jaeschke vorgestellt hat (Shibbolet, DFN).
Sachsen-Anhalt äußert rechtliche Vorbehalte, die einer Klärung bedürfen.
Hans Rauch
[zur Tagesordnung]
Donnerstag, 5.11.2009
4. Berichte der Landesbildungsserver Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen, Berlin-Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Saarland, Hamburg
Landesbildungsserver Baden-Württemberg
Eine Abmahnung wegen der Benutzung einer importierten Grafik bei einem Link konnte wegen Unstimmigkeit abgewendet werden. Zur besseren Übersicht und
Recherchierbarkeit werden ab sofort die Zustimmungserklärungen zur Publikation von Logos und aller anderen urheberrechtlich geschützten Materialien in einer speziellen Datenbank gespeichert. Wegen der damit verbundenen Mehrarbeit werden Links von den Redakteuren nun wesentlich seltener durch Grafiken illustriert.
Gerhard Koch
Landesbildungsserver Baden-Württemberg im Normalbetrieb ohne wesentliche Neuerungen (Server steht bei der Fachhochschule für Technik)
Neuverlegung der Verkabelung - insbesondere der Stromversorgung - war erforderlich.
Rekursions- und Linkchecker arbeitet erfolgreich: Fehlermeldungen konnten deutlich reduziert werden.
Andreas Rittershofer
Bayrischer Schulserver
Umgestaltung des Bayrischen Schulservers: Portal ist derzeit noch nicht online
Redaktionelle Basis: CMS-System Joomla
Vorgabe: Barrierefreier Internetauftritt
Neues Angebot: Nachrichten (RSS-Feeds), die für Schule interessant sind, insbesondere Informationen von den Landesbildungsservern.
Avisiert ist auch die Einbindung von ELIXIER.
Wolfgang Schmid verwendet ca. 10% seiner Arbeitszeit für das Portal. Aus diesem Grunde ist der Webauftritt ein reiner Verweisserver
auf Objekte, die anderswo platziert sind.
Neu angedacht ist auch eine Feedback-Möglichkeit, die das vorhandene Wissen erschließen soll.
Onlineschaltung steht noch aus, weil insbesondere eine differenzierte Rechtevergabe beim CMS noch nicht besteht. Sobald die Angelegenheit geregelt
ist, wird die Publikation erfolgen.
Vermutlich bringt die aktuelle Version 1.6 die erforderlichen Features mit.
Auf ursprüngliche Auftragsvergabe nach außen wird verzichtet. Statt dessen wurde die Eigenentwicklung favorisiert.
Wolfgang Schmid
Pädagogische Plattform Päppik
WebGIS-Angebot bekommt neuen Server und Software.
E-Learning-Angebot wird wieder aufgegriffen.
Themenschwerpunkte werden publiziert (Unterrichtseinheiten).
Es existiert eine umfängliche Materialdatenbank, die dem Klientel zur Verfügung gestellt wird. Für den sogenannten Baumarkt für Klientel wird ein Pflichtenheft erstellt.
Vorgesehen ist die Integration des "Baumarktes" in ELIXIER oder ähnliche Kooperation mit anderen LBS (Problem ist die Verschlagwortung und das
Handling von Grafiken).
In der nächsten Zeit wird eine organisatorische Umgestaltung erwartet.
Klaus Thuß
Sachsen macht Schule
Juristische Überprüfung des Angebots (Prüfungsaufgaben u.a.) bezüglich eventuell bestehender Urheberrechte.
Neues Markenhandbuch für Sachsen ist Grundlage für das Layout aller Print- und Internet-Publikationen.
Verwendung des Twitter-Dienstes für Blitzmeldungen und Pressemitteilungen (Modul arbeitet nicht immer zuverlässig).
Ralf-Thomas Schiebel
Bildungsserver Berlin-Brandenburg
Die Stellensituation ist zurzeit gut und ermöglicht eine stabile Perspektive für die nächste Zeit.
Die beiden alten Server laufen noch, sie werden zum Ende des Jahres 2009 abgeschaltet. Bis dahin sollen alle Inhalte auf den neuen Server übertragen sein.
Bei veröffentlichten Prüfungsaufgaben gab es mit dem Urheberrrecht ähnliche Probleme wie in Sachsen.
Ein neues Informationsangebot zum Thema Suchtprophylaxe wird von einem pensionierten Lehrer betreut.
Verwendet wird das CMS Typo3.
Um Arbeitsabläufe zu vereinfachen wird ein Ticketsystem für den E-Mail-Verkehr getestet.
Die ELIXIER-Integration war im Rahmen des Relaunch noch nicht möglich. Ein externer Anbieter programmiert die Export-/Importschnittstelle für den ELIXIER-Datenaustausch.
Bereitstellung von geographischen Daten (GiS-System) für Schulprofile ist in Planung.
Henry Freye
Bildungsserver Sachsen-Anhalt
Auseinandersetzung mit rechtlichen Belangen (Publikation einer Schule verletzte Urheberrechte durch Verwendung nicht legalen Kartenmaterials). Aufklärungskampagne im kommenden Schuljahr für die Schulen (speziell Schulleitungen) geplant. Konsequenz für den Bildungsserver-Auftritt: Materialien
müssen die CC-Bedingungen erfüllen (Bildnachweis wird berücksichtigt, eine entsprechende technische Umsetzung ist in Arbeit).
Schuldatenbank wird weiter ausgebaut. Landesbildarchiv wird demnächst angezapft (siehe Beitrag von Hendrik). Im Augenblick laufen noch die
beiden Publikationsorgane, der Umzug ist derzeit noch nicht abgeschlossen. Auftritt wird auch in einer barrierearmen Form
angeboten.
Michael Woyde
Eigenentwicklung auf PHP-Basis: Zertifizierung soll für alle Portale vereinheitlicht werden.
Ergänzung von Handlungsräumen.
Einstellung von Beiträgen in einer eigenen Oberfläche (entsprechend angepasster Editor - TinyMCE Editor). In diesem Prozess soll der Bildnachweis
eingebunden werden, mit der Maßgabe, dass bei Fehlen der erforderlichen Informationen eine Publikation unterbleibt.
Gestaltung von Rubrikseiten ist ebenso möglich (Rubrikeditor ist ebenso eigene Entwicklung).
LISA-Webseiten bilden eine Rubrik auf dem Bildungsserver Sachsen-Anhalt.
Hendrik Berenbruch
Bildungsserver Saarland
- Hinweise auf Regierungsumbildung:
1. Bildungsministerium wird in die Verantwortung der Grünen gelegt
2. Präzises Profil liegt noch nicht vor, da Koalitionsvertrag in den Tagen ausgehandelt wird und Detailinformationen derzeit nicht bekannt sind.
3. Eine bald mögliche, zunächst vordergründig formale Anpassung des Themenportals Bildung ist unumgänglich.
- Hinweise auf vielfältige wissenschaftliche Aktivitäten:
1. Wissenschaftssommer vom 20. bis 26. Juni 2009 in Saarbrücken
2. Funktionables Netzwerk mit deutlichen Perspektiven für die Verbesserung der Infrastruktur in der saarländischen Bildungslandschaft
3. Gute Zukunftsaussichtung der Stabilisierung des Verbundes (Haus der Wissenschaft)
- Verbesserung der Usability
- Umsetzung von Web 2.0 / Web 3.0 - Komponenten
Blog
- Angebotserweiterungen
- Sicherheit
- Allgemeine Prävention
- Anpassung des BSCW-Servers
- Alltägliches
Erich Gebhard
Hamburger Bildungsserver - HBS
Der HBS wird bis 1.6.2010 in das neue Cheyenne-CMS-System von Hamburg.de migriert.
Der Mandant wird so aussehen: http://www.schulreform.hamburg.de
Studentische Hilfskräfte werden den Inhalt nach Überarbeitung durch die Redakteure in das neue System migrieren. Da die Senatskanzlei für das CI
(corporate identity) der Stadt hohe Anforderungen stellt, werden sich zahlreiche Gäste, denen der HBS bisher zu einem kostenlosen Auftritt verholfen hat, eine eigene Plattform suchen müssen.
Der HBS beteiligt sich sehr gerne an dem innovativen Projekt einer Erstellung von Webquests.
Wolfgang Stanik
[zur Tagesordnung]
5. Aktuelles beim Deutschen Bildungsserver
Christian Richter berichtet über Neuerungen vom DBS.
Dr. Christian Richter
[zur Tagesordnung]
6. Angebote zum Thema "Leseförderung/Leskompetenz" beim Deutschen Bildungsserver
DBS-Leitseite Leseförderung/Lesekompetenz
Die Seite bietet seit Juli 2004 einen strukturierten Überblick über Institutionen, Materialien, Projekte, Veranstaltungen und Wettbewerbe zum Thema Leseförderung, auf die der Deutsche Bildungsserver verweist.
Lesen in Deutschland
Das Portal ist seit März 2005 online, wurde zunächst bis Ende 2008 als Projekt vom BMBF finanziert und ist seit 2009 Spezialportal im Portalverbund Deutscher Bildungsserver. Verweise auf Institutionen, Materialien, Projekte, Veranstaltungen und Wettbewerbe werden aus den DBS-Datenbanken generiert. Darüber hinaus bietet Lesen-in-Deutschland Akteuren und Experten der Leseförderung die Möglichkeit, im Journal nachahmenswerte Praxisbeispiele vorzustellen und Fachbeiträge zu veröffentlichen. Einmal im Monat wird ein Newsletter verschickt.
Länderporträts im Innovationsportal
In enger Zusammenarbeit mit Fachleuten aus den Ländern wurden Porträts von allen Bundesländern erarbeitet, die einen Überblick über regionale Kampagnen, Programme, Projekte, Initiativen, Aktionen und Akteure der Leseförderung geben. Die Porträts werden sowohl bei Lesen-in-Deutschland als auch im Innovationsportal des DBS unter dem Titel "Förderung von Lesen als Schlüsselkompetenz für Bildungsteilhabe" präsentiert.
Lesen weltweit
Seit Oktober 2008 präsentiert das DIPF gemeinsam mit der Stiftung Lesen Institutionen aus verschiedenen Ländern und ihre Projekte zur Leseförderung in deutscher und englischer Sprache. Das Informations- und Serviceportal soll den internationalen Wissenstransfer anregen und Multiplikatoren der Leseförderung bei ihrer Arbeit unterstützen. Auch bei diesem Angebot gibt es neben den datenbankgestützten Informationen über Institutionen und Projekte ein Journal, in dem Berichte, Interviews, Meldungen und Fachbeiträge aus der Forschung veröffentlicht werden können.
Fachportal Schulmediothek
Informationen zum Aufbau und zur Organisation von Schulbibliotheken sowie zu allen Fragen des Alltags in Schulbibliotheken bietet seit 2004 das Fachportal Schulmediothek.de. Das Angebot wird redaktionell betreut von der Kommission „Bibliothek und Schule“ des Deutschen Bibliothekenverbandes. Programmierung und technische Umsetzung wird seit 2009 vom DIPF realisiert.
Christine Schuster
[zur Tagesordnung]
7. Abschlussdiskussion
Es wurde darüber diskutiert, ob OpenID als Standard für die Zusammenarbeit der Landesbildungsserver vereinbart werden sollte. Die Entscheidung darüber wurde auf die nächste Sitzung verschoben.
Hinsichtlich der Konsequenzen aus dem Rechtsgutachten wurde festgestellt, dass einheitliche Urheberrechte für alle 16 Landesbildungsserver nicht realisierbar sind. Deshalb wurde vorgeschlagen, ELIXIER als einen Dienst zu definieren, der vom DBS unter bestimmten Bedingungen angeboten wird. Die noch zu vereinbarenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen sollten die Basis der Zusammenarbeit in der ELIXIER-Gruppe bilden und auch für mögliche weitere Interessenten verbindlich sein. Vom DIPF wird bis zur nächsten Bonsai-Tagung ein Entwurf für AGB vorbereitet, über den abgestimmt werden kann.
Es wurde überlegt, ob bei ELIXIER neue Felder erforderlich sind. Eine Abstimmung mit SCORM wurde als sinnvoll erachtet. Unter Umständen ließe sich das mit einfachen Mehrfachfeld abbilden. Friedhelm Schumacher wird gebeten, ein entsprechendes Modell zu entwerfen.
[zur Tagesordnung]
8. Fazit
- RA Scheller erstellt einen modellhaften Entwurf für ein sog. Memorandum of Understanding (MoU) über die Zusammenarbeit im Kooperationsprojekt ELIXIER
- Vom DIPF wird bis zur nächsten Bonsai-Tagung ein Entwurf für AGB vorbereitet, über den abgestimmt werden kann.
- Module für Downloadserver, die in Niedersachsen entwickelt wurden, können auch von anderen genutzt werden.
- DIPF und FWU werden gemeinsam mit mehreren LBS-Grundschulredaktionen ein innovatives Projekt zum Ausbau des hessischen »Mauswiesel«-Portals beantragen.
- Friedhelm Schumacher wird ein Modell für eine SCORM-Schnittstelle entwerfen.
- Die 24. Bonsai-Tagung findet am 5. und 6. Mai 2010 in der BBF des DIPF in Berlin statt.
[zur Tagesordnung]
Protokoll: Erich Gebhard, Christine Schuster
zur Bonsai-Seite
zur Redaktionsseite